Bioethik im Gespräch


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2013


Methoden zur vorgeburtlichen Diagnostik gefährden Existenzrecht behinderter Menschen

(1. März 2013)
Am 25.2.2013 veröffentlichte der Behindertenbeauftragte Hubert Hüppe eine Pressemeldung zu o.g. Thema. Der Inklusionsbeirat hat ein Positionspapier erarbeitet zur Pränataldiagnostik und zur Präimplantationsdiagnostik.
Link: http://www.behindertenbeauftragter.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/Koordinierungsstelle/DE/20130225_Pr%C3%A4nataldiagnostik_cm.html 

 



Aktuelle Veröffentlichungen

 "Ethische Grundaussagen" der Kontaktgesprächs-Verbände

12. November 2010: Das Papier "Ethische Grundaussagen" der Kontaktgesprächs-Verbände wurde aktualisiert (Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e. V. / Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V. / Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e. V. / Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V. / Verband für anthroposophische Heilpädagogik,Sozialtherapie und soziale Arbeit e. V.).
Das Papier wird ausdrücklich auch von der BundesElternVereinigung mitgetragen.
Hier Download "Ethische Grundaussagen" (pdf, 137 kB) 

 



Literatur-Auswahl zum Thema

Marcus Düwell und Liesbeth Feikema: IMEW Expertise 5
Über die niederländische Euthanasiepolitik und -praxis
94 S., ISBN-13 978-3-9809172-4-7, Neuerscheinung Juli 2005
Kann bestellt werden direkt beim IMEW, Warschauer Str. 58 a, 10243 Berlin, Tel. 030/29 38 17 70, Fax 030/29 38 17 80; Email: info@imew.de  http://www.imew.de/
Marcus Düwell und Liesbeth Feikema stellen die niederländische Politik, die Rechtslage und die Praxis der Sterbehilfe in ihren sozialen, politischen, kulturellen und historischen Zusammenhang. Sie versuchen, den kulturellen Hintergrund dieser Regelung zu interpretieren, wobei besonders auf die als „Poldermodell“ bekannt gewordene prozedurale und pragmatische Form der Konfliktlösung eingegangen wird. Diese unterscheidet sich grundlegend von der Herangehensweise in Deutschland und ist deshalb aus deutscher Perspektive in der Regel schwer nachzuvollziehen. Das Gutachten, das keine ethische Beurteilung der niederländischen Sterbehilferegelung darstellt, ist eine wichtige Bereicherung der Diskussion, auch, weil es Texte zugänglich macht, die bisher nicht in deutscher Sprache zur Kenntnis genommen werden konnten.
Der vorliegende Text ist ein Gutachten, das im Auftrag des Institutes Mensch, Ethik und Wissenschaft (IMEW) erstellt wurde.

Die Überwindung der konspirativen Sprachlosigkeit
Nach 60 Jahren (!) fand auf dem Kirchentag 2005 in Hannover das erste Gedenken in Deutschland an die Opfer der NS-Psychiatrie statt.
Hier können Sie den Artikel von Johannes Denger herunterladen (Word-Datei).

Buchbesprechung des Buches zum Thema Euthanasie:
Scheuing, Hans-Werner: "... als Menschenleben gegen Sachwerte gewogen wurden"
Die Geschichte der Erziehungs- und Pflegeanstalt für Geistesschwache Mosbach/Schwarzacher Hof und ihrer Bewohner 1933-45.
Hier können Sie die Buchbesprechung als Worddatei herunterladen.


Johannes Denger (Hrsg.): Individualität und Eingriff
Zur Bioethik: Wann ist ein Mensch ein Mensch?
Mit Beiträgen von Roland Kipke, Klaus Dörner, Hinderk M. Emrich, Paolo Bavastro, Wolfgang Schad, Karl-Martin Dietz, Wolf-Ulrich Klünker, Michaela Glöckler, Johannes Wirz, Katrin Grüber, Sibylle Volz, Rolf Dieter Graupner und Günther Dellbrügger.
Die öffentliche Bioethik-Diskussion spitzt sich auf die Frage zu: "Ab wann ist menschliches Leben lebenswert, und wer entscheidet das?" Die Autoren und Autorinnnen geben aktuelle Beiträge zu dieser Debatte und bieten Orientierungshilfen für das Verständnis dessen, was den Mensch zum Mensch macht. Johannes Denger ist der Referent für Zeitfragen des Verbandes für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und soziale Arbeit.
Aus dem Inhalt:
J. Denger: Aufgabe Mensch - ein Versuch; R. Kipke: Individualität und die Frage nach dem Status menschlicher Embryonen • K. Dörner: Gesellschaftliche Aspekte der Reproduktionsmedizin; H. M. Emrich: Die vertauschten Köpfe; P. Bavastro: Individuelle Verantwortung und Patientenverfügung; W. Schad: Das Verständnis der Wiederverkörperung und die akuten sozialen Probleme; K.-M. Dietz: Zum Verständnis von Individualität im Werk Rudolf Steiners; W.-U. Klünker: Wer bleibt? Die Grenze der Ich-Erfahrung; M. Glöckler: Krankheit - Schicksal und Ethik; J. Wirz: Gegen die Entzauberung von Geburt und Tod; K. Grüber, S. Volz: Genforschung - Hilfe oder Bedrohung für die Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen?; R. D. Graupner: Die Würde des Menschen hat keine Barrieren; G. Dellbrügger: "Ich bin nicht behindert, ich werde behindert!"; J. Denger: Barrierefreiheit für Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung
Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 2005; 256 S. kart.; 18,50 Euro
ISBN 3-7725-2028-6

 


Links auf andere Websites zu diesem Thema


Die Kritische Bioethik Deutschland (http://www.kritischebioethik.de/deutschland_presse.html)
und  das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Wissenschaften (DRZE) (http://www.drze.de/bibliothek/presseschau)
geben einen Überblick über Veröffentlichungen in den Medien zu den aktuellen Entwicklungen.

www.imew.de (Institut Mensch, Ethik, Wissenschaft)

www.forum-bioethik.de

www.netzwerk-praenataldiagnostik.de (Das Netzwerk gegen Selektion durch PND und die in ihr vernetzten Gruppen wenden sich gegen ein Screening auf Behinderung in der Frühschwangerschaft)

www.kritischebioethik.de (Kritische Bioethik Deutschland führt zu Kritische Bioethik verschiedener Bundesländer)

www.behindertenrat.de

www.stoppt-pid-und-klonen.de (Stiftung Ja zum Leben)

www.bioskop-forum.de (Forum zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien e.V.)

www.gen-ethisches-netzwerk.de (Gen-ethisches Netzwerk)

www.1000fragen.de/projekt/aktuell/ (Informationen und Diskusionsforum zu bioethischen Fragestellungen; Aktion Mensch)



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