Gesundheit



29. Mai 2013

Zahnärztliche Versorgung

Wer nicht selbst in die Zahnarztpraxis kommen kann, hat Anspruch auf eine Behandlung in häuslicher Umgebung .
Seit April 2013 sind Neuregelungen zur Verbesserung der zahnärztlichen Versorgung von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten.
Mehr dazu lesen Sie unter http://www.lebenshilfe.de/de/themen-fachliches/artikel/Neuregelung-zahnaerztliche-Versorgung.php?sn=sncb6b7df08893018d8a7b039553b5ae 

Besonderheiten im Bereich der gesundheitlichen Versorgung

Die Lebenshilfe hat dazu eine Materialsammlung zu den unterschiedlichsten Themen dieses Bereiches zusammen gestellt. Mehr dazu unter http://www.lebenshilfe.de/de/themen-fachliches/artikel/Materialsammlung.php?sn=sncb6b7df08893018d8a7b039553b5ae 

  

August 2012

Webportal barrierefreie Arztpraxen

Das Portal „vdek-Arztlotse – Ärzteverzeichnis, Arztsuche und Arzt-Bewertung“ erleichtert die Suche nach barrierefreien Arztpraxen. Die Website erlaubt die bundesweite Suche nach Allgemeinmedizinern und Fachärzten. Zu den einzelnen Praxen gibt es Informationen zur Rollstuhltauglichkeit, zu Aufzügen oder behindertengerechten Toiletten. Aktuell sind mehr als 240 000 Praxen verzeichnet. Zum Portal gehört auch ein Lexikon medizinischer Begriffe, das erleichtert die Suche nach dem zuständigen Facharzt. Neben der Arztsuche haben die Patienten die Möglichkeit, Ärzte zu bewerten. Das Portal  www.vdek-arztlotse.de wurde unter anderem vom Verband der Ersatzkassen gestartet.

 

22. März 2012

"Ich sorge für mich!" – Vollmacht in Leichter Sprache (Broschüre und DVD)

In vielen Fällen kann eine rechtliche Betreuung durch die Erteilung einer Vollmacht vermieden werden. Mit einer solchen Erklärung kann ein behinderter Mensch zum Beispiel seine Eltern oder eine andere Person seines Vertrauens bevollmächtigen, ihn in bestimmten oder allen Angelegenheiten rechtlich zu vertreten. Anhand von zwei praktischen Beispielen erläutert der Ratgeber die rechtlichen Voraussetzungen und den Inhalt einer Vollmacht sowie die Unterschiede zur rechtlichen Betreuung. Zu der Broschüre wurde ein gleichnamiger Film auf DVD erstellt. Die Kamera begleitet zwei Menschen mit Behinderung zu einem Beratungstermin und der anschließenden Vollmacht-Erteilung.  Eine Kooperation zwischen Leben mit Behinderung Hamburg e.V. und dem bvkm.

Broschüre: 3 € inkl. Versand
DVD:  3 € inkl. Versand
Paket = Broschüre + DVD: 5 € inkl. Versand

Bestellungen bitte richten an verlag@bvkm.de oder per Fax an: 0211 / 64004-20

 

22. März 2012

Info zur Onlinesuche nach Krankenhäusern

Der neu aufgelegte Informationsflyer des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) informiert Patientinnen und Patienten über die Möglichkeit der gezielten Onlinesuche nach Krankenhäusern mit Hilfe sogenannter „Kliniksuchmaschinen“. Kliniksuchmaschinen, von denen im Flyer verschiedene benannt werden, greifen gezielt auf die Daten der Qualitätsberichte der Krankenhäuser zurück. Sie zeigen neben allgemeinen und fachabteilungsbezogenen Informationen auch die Qualitätsergebnisse der etwa 2000 Krankenhäuser der Bundesrepublik bezogen auf bis zu 182 definierte Qualitätsmerkmale (Indikatoren). Einige Suchmaschinen ermöglichen auch einen Krankenhausvergleich nach bestimmten Kriterien.
Der Flyer kann kostenlos bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) bestellt werden: http://www.bzga.de/infomaterialien/ratgeber-kliniksuche/
bzw. hier als pdf-Datei (345 kB) heruntergeladen werden 

 

Juli 2011

Darlehensanspruch für Heimbewohner für Zuzahlungen Krankenkasssen

Viele im Heim lebende Sozialhilfeempfänger verfügen nur über ein so genanntes Taschengeld. Einige Hilfeempfänger müssen aufgrund von Arztbesuchen und Verordnungen den Zuzahlungshöchstbetrag gleich zu Jahresbeginn aufbringen . Um solche übermäßigen Belastungen zu vermeiden, hat der Gesetzgeber zur Entlastung des betroffenen Personenkreises einen speziellen Darlehensanspruch im Sozialhilferecht geschaffen. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im Faltblatt A819 (Stand Juni 2011) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, www.bmas.de (Publikationen).

Bitte sprechen Sie sich mit der Verwaltung Ihrer Einrichtung ab!

 

Juni 2011

Im Krankenhaus
Beim Zahnarzt

Auf der Website der LANDESARBEITSGEMEINSCHAFT DER ANGEHÖRIGENVERTRETUNGEN FÜR MENSCHEN MIT GEISTIGER BEHINDERUNG IN BADEN-WÜRTTEMBERG E.V. (LAG AVMB BW) finden Sie hilfreiche Informationsschriften zu diesen beiden Themen (als pdf-Dateien),
Link: http://www.lag-avmb-bw.de/html/informationsschriften.php 

Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung im Krankenhaus: Das Thema dieser Informationsschrift erhält seine Aktualität nicht nur durch die lauter werdenden Klagen von Eltern, Angehörigen und Betreuern geistig behinderter Menschen, aber auch von Ärzten und Klinikleitungen, über die nicht erbrachte bzw. nicht zu finanzierende "besondere Hilfe", ohne die häufig Diagnostik und Behandlung von Patienten mit geistiger und mehrfacher Behinderung bei einem Krankenhausaufenthalt fehl gehen.

Behandlung sogenannter geistig behinderter Menschen beim Zahnarzt: Diese Informationsschrift soll dazu beitragen, dass der Zahnarztbesuch gut vorbereitet stattfinden kann und der behinderte Mensch vom Zahnarzt und den Fachangestellten freundlich empfangen wird. Diese Info ist aufgegliedert in Teil A für Eltern, Angehörige und Betreuer und (auch getrennt herunter zu laden) in Teil B für Zahnärzte und zahnmedizinische Fachangestellte.

 



(Zusatz-) Versicherungen

Versicherungsstelle für chronisch kranke und behinderte Menschen

im August 2008
Vor kurzem wurde das CCB Competence Centrum Behindertenhilfe neu eingerichtet in Zusammenarbeit von Paritätischem und UNION Versicherungsdienst.
„Mit der Einrichtung der Versicherungsstelle ist ein wichtiger Grundstein für den besseren Versicherungsschutz behinderter Menschen gelegt worden“, betont Manfred Klocke, Geschäftsführer der Union Versicherungsdienst.
Geschäftsstelle CCB – Competence Centrum Behindertenhilfe
Union Versicherungsdienst GmbH, Klingenbergstr. 4, 32758 Detmold
Hotline CCB: 05231/603-6260; Telefax: 05231/603-60245
E-Mail: info(AT)versicherungsstelle-ccb.de ; Internet: www.versicherungsstelle-ccb.de

 

Welchen Versicherungsschutz brauchen Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige?

im Juni 2008
Der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. (BVKM) hat in Zusammenarbeit mit dem UNION Versicherungsdienst ein neues Versicherungsmerkblatt für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige herausgegeben. Die Broschüre gibt einerseits einen umfassenden Überblick über die relevanten Versicherungssparten und verschiedenen Versicherungsprodukte und geht andererseits ausführlich auf die Besonderheiten für Menschen mit Behinderungen ein. Die Ratschläge können helfen, besondere Risiken abzudecken. Sie helfen auch, den Nutzen einzelner Versicherungsangebote einzuschätzen.
Näher erörtert werden zum Beispiel die Sterbegeld- und die Haftpflichtversicherung oder die Riester-Rente. Auch gibt die Broschüre wertvolle Tipps bei Haftungsfragen der Aufsichtspflichtigen, Spezial-Versicherungen sowie Versicherungsschutz für betreuende Einrichtungen. Sie enthält außerdem Hinweise zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.
Das Versicherungsmerkblatt steht auf der Website des BVKM kostenlos zum Download zur Verfügung: www.bvkm.de > Rubrik Recht und Politik > Rechtsratgeber.
Oder: Wer die gedruckte Kurzbroschüre haben möchte, sendet bitte einen mit 1,45 € frankierten und an sich selbst adressierten Rückumschlag – DIN lang – an:
Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V., Stichwort „Versicherungsmerkblatt“, Brehmstr. 5 – 7, 40239 Düsseldorf

  



Nützliche Links


gesundheit aktiv anthroposophische heilkunst e. V.

Selbstdarstellung: "1952 begründet, vertritt gesundheit aktiv als Patientenorganisation gemeinsam mit den ihr deutschlandweit angeschlossenen Therapeutika und Patienteninitiativen die Interessen von mehr als 15.000 Menschen.
gesundheit aktiv setzt sich als unabhängiger Patientenverband auf deutscher und euopäischer Ebene für ein freiheitliches und solidarisches Gesundheitssystem ein und tritt ein für:
Erhalt und Erweiterung der Komplementärmedizin, insbesondere der Anthroposophischen Medizin
Freie Therapiewahl und Selbstbestimmung des Patienten
Anerkennung und Erstattung der Komplementärmedizin
Mitbestimmung der Patienten in der Gesundheitspolitik
Förderung der Patientenkompetenz"

Hotline Anthroposophische Medizin (zs. mit DAMiD + GAÄD):
Tel. 01803 – 30 50 55 (0,09 €/Min. Festnetz)  Mo - Fr 8 - 12 Uhr und Mo - Do 14 - 16 Uhr

gesundheit aktiv gibt die Patienten-Zeitschrift point heraus und bietet eine Reihe von Ratgebern im eigenen Verlag an.

www.gesundheit-aktiv.de 

 


DAMiD

Der Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland ist die Dachorganisation anthroposophischer Berufs- und Patientenverbände, des Klinikverbands, der gemeinnützige Altenhilfe sowie der anthroposophischen Arzneimittelhersteller und vertreten damit die Anthroposophische Medizin in Deutschland
www.damid.de

 


Medizinrechts-Beratungsnetz

Ausgewählte Vertrauensanwälte bieten Patienten eine qualifizierte kostenfreie Erstberatung bei Fragen zu Konflikten mit der Kranken-, Renten- oder Pflegeversicherung, zum ärztlichen Berufsrecht sowie zur Arzthaftung.
Beratungsscheine unter der gebührenfreien Tel. 0800-073 24 83 montags bis freitags 9 - 17 Uhr.
Ein Service der Stiftung Gesundheit. Weitere Informationen finden Sie unter
www.medizinrechts-beratungsnetz.de

 


Unabhängige Patientenberatung Deutschland UPD gGmbH

In bundesweit 22 regionalen und überregionalen Beratungsstellen sowie über ein Beratungstelefon finden Patientinnen und Patienten bei der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland UPD kompetente Hilfe und Beratung. Kontakt auch per Online-Anfrage möglich.
Die Beratung steht allen Ratsuchenden offen, egal ob gesetzlich, privat oder nicht versichert. Die Leistungen sind kostenfrei. Die BeraterInnen bemühen sich um einfache Sprache und Verständlichkeit.
Ein Team von fachkundigen Beratungskräften steht zur Verfügung für:

Beratung und Information

  • über Patientenrechte,
  • zu Kassenleistungen und gesetzlichen Regelungen,
  • bei Konflikten mit Ärzten oder Kostenträgern,
  • zu allgemeinen Fragen über Behandlungskosten und -möglichkeiten,
  • bei Unsicherheiten in Bezug auf Behandlungen,
  • zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung,
  • über weitere Anlaufstellen im Gesundheitswesen.

Hilfe bei der regionalen Suche, zum Beispiel nach

  • Ärzten, Kliniken und Pflegediensten,
  • Heilpraktikern und Therapeuten,
  • Selbsthilfegruppen,
  • Fachanwälten für Medizin- und Sozialrecht. 

Beratungstelefon:
0800 - 0 11 77 22 (bundesweit kostenfreie Rufnummer)

Mehr Informationen und Adressen:
www.unabhaengige-patientenberatung.de

 


Hilfsmittelverzeichnis

Grundsätzlich ist die Kostenübernahme für Hilfsmittel durch die gesetzliche Krankenversicherung nur möglich, wenn die Produkte im Hilfsmittelverzeichnis gelistet sind.
http://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/hilfsmittel/hilfsmittelverzeichnis/hilfsmittelverzeichnis.jsp
oder: http://db1.rehadat.de/gkv2/Gkv.KHS

In einem Urteil vom 12.09.2012 (Az: B 3 KR 20/11 R) stellt das BSG fest, dass bei einer reparaturbedingten Ausfallzeit eines notwendigen Hilfsmittel ein Anspruch des Versicherten auf ausreichende und zweckmäßige Versorgung besteht.

 


Weisse Liste hilft bei Kliniksuche

Januar 2012

Ein Patient erhält von seinem behandelnden Arzt eine Diagnose und muss sich einer Krankenhausbehandlung unterziehen. Gerade wenn der/die Betroffene zum ersten Mal mit einer bestimmten Erkrankung oder notwendigen Behandlung – vielleicht sogar Operation – konfrontiert wird, ist die Sorge groß und die Wahl der richtigen Klinik fällt mangels Erfahrung oftmals schwer. Die Weisse Liste hilft bei der Suche nach einem geeigneten Gesundheitsanbieter.

Die Weisse Liste ist ein Internet-Suchportal, in dem Informationen über die Angebote und die Qualität der rund 2.000 Krankenhäuser in Deutschland  und  Weiteres mehr patientengerecht aufbereitet und dargestellt werden.

„Checkliste Krankenhausaufenthalt“ neu. Sie vermittelt
konkrete Hinweise für die Zeit vor und während des Krankenhausaufenthaltes
sowie zur Weitervermittlung nach der Entlassung.

Weisse Liste Arztnavigator
Ab dem 01.01.2012 wird sich eine sich weitere große Krankenkasse am Arztnavigator
beteiligen. Damit steht dieses Modul über 45 Mio. gesetzlich Krankenversicherten
zur Verfügung.

Weisse Liste Pflege
Das Modul wurde um eine „Pflegeheim Checkliste“ erweitert. Sie unterstützt bei der
Auswahl eines passenden Pflegeheims. Mithilfe der Checkliste kann man sich gezielt
auf die Besichtigung infrage kommender Pflegeheime vorbereiten. Dadurch wird man
in die Lage versetzt vor Ort auf wichtige Aspekte zu achten und die richtigen Fragen
zu stellen. Anschließend hilft die Checkliste, die besuchten Pflegeheime systematisch
miteinander zu vergleichen.

Die Weisse Liste ist ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen (u.a. BAG SELBSTHILFE), das allen Interessierten kostenfrei und öffentlich zugänglich zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu den meisten anderen Kliniksuchmaschinen wird die Website gemeinnützig und ohne kommerzielle Interessen betrieben. Die Weisse Liste ist deshalb unabhängig von den Interessen der Kostenträger und Leistungserbringer im Gesundheitswesen.

Die Weisse Liste erreichen Sie direkt über www.weisse-liste.de.

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